1. Muster verstehen
Wir untersuchen konkrete Essanfälle: Was ging ihnen voraus? Welche Gedanken, Gefühle, körperlichen Zustände und Situationen waren beteiligt? Was hat das Essen kurzfristig bewirkt?
2. Essen stabilisieren
Unregelmäßiges Essen, ausgelassene Mahlzeiten und rigide Ernährungsregeln können Essanfälle begünstigen. Deshalb kann eine verlässlichere und weniger restriktive Essstruktur Teil der Behandlung sein.
3. Essdrang anders beantworten
Du lernst, Essimpulse früher wahrzunehmen, einen Moment Abstand zu gewinnen und verschiedene Reaktionsmöglichkeiten auszuprobieren – ohne den Drang bekämpfen oder sofort umsetzen zu müssen.
4. Gefühle regulieren
Gemeinsam entwickeln wir Alternativen für Situationen, in denen Essen bisher beruhigt, betäubt, belohnt oder von Belastungen abgelenkt hat.
5. Selbstwert und Körperbild stärken
Wir bearbeiten Selbstabwertung, Scham, rigide Bewertungen des eigenen Körpers und die starke Verknüpfung von Gewicht, Essen und persönlichem Wert.
Meine Arbeit ist kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientiert und kann Elemente aus ACT, der DBT, achtsamkeitsbasierten Verfahren und der Emotionsregulation integrieren.